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| canto ostinato |
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| das Klavierkonzert auf zwei Flügeln |
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| Die Pianisten Stefan Eder | Dresden Johannes Wohlgenannt Zincke | Groß Gerungs und Wien |
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"Ein meditatives und zugleich zutiefst bewegendes Erlebnis, Musik, die intuitiv ist und elementar; ein Meisterwerk des Minimalismus, ein faszinierendes Werk, das an Schönheit gewinnt, je öfter man es hört." | 3sat | ZDF "Eigentlich gibt es keine Worte für diese Musik, man kann sie nicht wie andere Musik hören, es ist überhaupt ein Erlebnis nicht vergleichbar mit anderen Erfahrungen. Canto ostinato ist Musik, in der man ertrinkt. Man wird transformiert, in einem tranceartigen Zustand fühlt man alles, was man fühlen kann: Hoffnung, Trauer, Glück und Angst. Der Stuhl, auf dem man sitzt, verschwindet, alles um einen herum löst sich auf. Es gibt nur diese unendliche Musik mit ihren feinen, hypnotisierenden Veränderungen, immer dann, wenn man es fast nicht mehr ertragen kann. Das ist die unerträgliche Leichtigkeit des Seins." | Maaike de Groot |
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| Hörprobe | |
Der Komponist Simeon ten Holt wird 1923 im Norden der Niederlande, in Bergen, geboren. Der Sohn eines Malers zeigt früh eine große musikalische Begabung. Bei Jakob van Dromselaer studiert er Musik. Es entstehen erste Kompositionen. 1949 geht ten Holt nach Paris, er lernt Komposition bei Arthur Honegger und Darius Milhaud. 1954 kehrt ten Holt nach Bergen zurück. Wieder in Bergen wohnt ten Holt in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der bei Flut überspült wird. Der Komponist muss seinen Flügel auf Stützen stellen, damit er nicht im Salzwasser versinkt. Und so sitzt ten Holt mitten im Meer und arbeitet an seiner Musik. Eigenwillige Stücke entstehen, ganz im Zeichen der musikalischen Avantgarde. Dann, Anfang der 70er Jahre, ändert sich sein Stil. Er wendet sich wieder der Tonalität zu, komponiert nun großflächiger, harmonischer. |
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| Das Stück Ten Holts Hauptwerk CANTO OSTINATO wurde nach dreijähriger Arbeit 1979 vollendet und weist Bezüge zur späten Romantik auf. Die Wiederholung, das hartnäckige Wiederkehren einer musikalischen Figur, ist ein ganz wesentliches Element. Der Komponist lässt seinen Interpreten jedoch ein Höchstmaß an individueller Freiheit. Länge und Struktur sind variabel angelegt, so dass das Konzert bei jeder Aufführung immer wieder intuitiv & neu entstehen kann. Das erfordert überaus intensiv miteinander arbeitende Pianisten. CANTO OSTINATO ist von solch eigenwilliger Schönheit, dass der Zuhörer immer wieder andere Wege in der Struktur zu entdecken glaubt. Einmal gehört, bleiben zunächst die eingängigen, harmonischen Passagen im Gedächtnis. Doch je mehr man sich mit dem Konzert vertraut macht, umso intensiver enthüllt sich die Komplexität der Komposition. In den Niederlanden ist CANTO OSTINATO eines der meistgespielten und beliebtesten Werke der zeitgenössischen klassischen Musik. |
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| Details zu Stefan Eder Pianist & musikalischer Grenzgänger. Vielfältige Konzerte mit zeitgenössischen Kompositionen, mit klassischer Musik verschiedener Kulturen bis hin zu Tango Nuevo. Rege Konzerttätigkeit in diversen Kammermusikbesetzungen (elole Klaviertrio, ensemble timbre actuel, trio tangabile), als Liedbegleiter oder Solist. Experimentelle Auseinandersetzung mit asiatischer Kultur und ihren Instrumenten: CD „Kalaket“. |
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nächstes Konzert |
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| 26. März 2011 in Thüringen/Vorarlberg, Villa Falkenhorst |
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| 26. Dezember 2010 in Dresden, Dresdner Piano Salon im Coselpalais | |
| 9. April 2010 in Enns/OÖ, Klaiverhaus Weinberger | |
| 26. Dezember 2009 in Dresden, Dresdner Piano Salon im Coselpalais | |
| 28. Dezember 2008 in Dresden, Dresdner Piano Salon im Coselpalais | |
| 21. Mai 2008 in Wien (erstmals in Österreich) | |
| 29. Dezember 2007 in Dresden, Dresdner Piano Salon im Coselpalais | |
Presse "Das ganze Konzert atmet Lebendigkeit und Kraft; es eröffnet einen immensen inneren Raum und erinnert in vielen Passagen an den Rhythmus des Meeres, an wieder und wieder auf das Land treffende Wellen. Ein meditatives und zugleich zutiefst bewegendes Erlebnis, Musik, die intuitiv ist und elementar; ein Meisterwerk des Minimalismus, ein faszinierendes Werk, das an Schönheit gewinnt, je öfter man es hört." | 3sat ZDF "Im Coselpalais sorgte eine fabelhafte Interpretation zweier Pianisten für den rechten Drive des Werkes, das in den Niederlanden Kult-Charakter besitzt." | SÄCHSISCHE ZEITUNG "Die Kommunikation zwischen den Pianisten war perfekt und die Aufführung einem Optimum sehr nahe." | DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN "Ten Holt vergleicht den "Canto ostinato", den unendlichen Gesang, mit einem Kreisverkehr. Zeit scheint beinahe zum Stillstand zu kommen; lediglich Rückungen in andere Lagen und Wechsel von Konsonanz und Dissonanz bereichern den Ereignishorizont." | Frank Kämpfer, Deutschlandfunk |
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| Rezensionen aus "Musik zwischen den Welten" Artikel siehe rechts, Rezensionen von Alexander Keuk | Dresdner Neueste Nachrichten und Peter Zacher | Sächsische Zeitung Weitere Infos unter www.mzdw.de |
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Audio CD canto ostinato - Wiener Mitschnitt |
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